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Notiz 2 · Was möglich wäre

Die Buchhaltungs-Falle.

Beobachtung

Unternehmen, die ihre Buchhaltung auslagern, folgen meist demselben Ablauf: Rechnungen kommen per E-Mail, werden ausgedruckt, zur Freigabe vorgelegt, wieder eingescannt, überwiesen, abgelegt und an die Steuerberatung übergeben. Es folgen Rückfragen: Ein Beleg fehlt, eine Ausgabe ist nicht eindeutig zugeordnet. Belastbare Zahlen für einen Monat liegen oft erst zwei Monate später vor. Und die laufenden Kosten der externen Buchhaltung fallen jeden Monat ins Gewicht.

Ursache

Viele Unternehmen sind in einer Zeit entstanden, in der Belege selbstverständlich auf Papier geführt wurden. Die Technologie hat sich seither grundlegend verändert, der Ablauf nicht. Ein bestehendes, funktionierendes System umzustellen, ist anspruchsvoll: Die Buchhaltung ist mit dem laufenden Betrieb ausgelastet. Und die Entscheidung liegt bei den Entscheidungsträger:innen, weil sie Aufbewahrung, Datensicherheit und die Akzeptanz im gesamten Unternehmen berührt.

Ein Schritt

Eine ganzheitliche Umstellung schafft erstmals Transparenz: über die Kennzahlen, die für Ihr Unternehmen zählen, und über Verträge und Polizzen samt ihren Laufzeiten. Die Vorkontierung erfolgt im Haus, unterstützt durch KI, die auf Basis Ihrer bisherigen Daten Vorschläge macht. Branchenübergreifend ein bewährter erster Schritt der Digitalisierung.